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Schlagwort: Fischernetze

Nächster Halt: Ku’damm

Nächster Halt: Ku’damm

Wir haben Mittags abgelegt und konnten zunächst knapp 2 Stunden und, nachdem der Wind auf SO gedreht hatte, nochmals 2½ Stunden hoch am Wind segeln.
Uns kamen 4 Delphine entgegen.
Kurz vor 2100 hatten wir die Fischernetze von Fuengirola passiert und waren in der Marina fest, direkt am Ku’damm (einem Restaurant).

Es gibt auch eine finnische Gemeinde, die an unserem letzten Abend auf einem Motorboot schräg gegenüber bei Humppa das Wochenende einläutete.

fast nach Gibraltar…

fast nach Gibraltar…

Wir haben um 0705 in Barbate abgelegt, um (unter Motor) nach Gibraltar zu kommen, bevor der Ostwind zu sehr zunimmt. Wir hatten gut 3 Stunden bis zu 2 Knoten stark mitlaufenden Strom, so dass wir recht flott bis zum Kap Tarifa kamen. Dort hatte sich ein kleines lokales Tief entwickelt, das uns für eine halbe Stunde 5 Bft. gegenan mit recht ruppiger See bescherte. Bei der Annäherung an Gibraltar gab es viel Dunst, in dem wir eine aus der Bucht heraus startende Segelregatta ausmachen konnten. Wir passierten jede Menge Pärchen von Frachtern und Bunkerschiffen – die Bucht ist ein beliebter Platz, um Treibstoff aufzunehmen. Wir machten in La Linea de la Concepcion auf der spanischen Seite der Grenze fest, wenige 100 m nördlich des Flugplatzes, der schon britisch kontrolliert ist. Der Fuß- und Radweg führt von den Grenzkontrollen aus direkt quer über das Rollfeld (bei Starts und Landungen gesperrt). Für Kraftfahrzeuge gibt es inzwischen einen Tunnel am Ostende.

nur bis Barbate…

nur bis Barbate…

Eigentlich wollten wir morgens um 6 Uhr bei Sonnenaufgang in Rota ablegen, um bei Tageslicht bis nach Gibraltar zu kommen; wir hätten die ganze Zeit segeln können. Allerdings hat die spanische Armada südlich von Cadiz eine Schießübung abgehalten, deren Sperrgebiet bis zum Strand reichte – leider auch so weit aufs Meer hinaus, dass wir wegen der Entfernung und der Orcas nicht außen herum segeln wollten. Also sind wir erst um 1215 aufgebrochen und waren überwiegend bei Westwind unter Segel unterwegs. Um 1935 waren wir am Meldesteg in Barbate.

Mazagon – Rota

Mazagon – Rota

Um 0720 sind wir in Mazagon aufgebrochen und konnten bei NW 3-4, mittags auch 4-5, die ganze Zeit segeln, immer unter Ausguck nach Fischerbojen und Orcas. Auf dem letzten Stück konnten wir schon die Schüsse von der Übung hinter Cadiz hören.

Nach Prüfung der Entfernungen sind wir nach Rota statt nach Cadiz eingelaufen, da die Entfernung von Cadiz aus der Bucht heraus, bis man nach SW drehen kann, genausoweit ist wie von Rota bis zum selben Punkt.
Vorsicht- ohne Reservierung gibt es in Rota keinen regulären Liegeplatz! Der Fähranleger nach Cadiz ist direkt an der Marina, die Überfahrt soll etwa eine Dreiviertelstunde dauern.

Auf nach Spanien

Auf nach Spanien

Wir haben morgens um 0555 Ortszeit (Port. DST, also UTC+1) in Vilamoura abgelegt, konnten zunächst bei NE 2-3 segeln. Der Wind drehte dann auf NW 1-2 , also uns hinterher und zu schwach, so dass wir den Motor brauchten, und dann auf SW 3-4, später sogar 5, also wunderbar zum Segeln auf unserem Kurs. Immer mussten wir zu zweit nach Fischernetzen Ausguck halten, da wir wegen der Orcas sehr nah an der Küste fuhren.
Gegen 1330 passierten wir die Portugiesisch-Spanische Grenze

und wechselten die Gastlandflagge aus.

Um Um 1840 (immer noch port. Zeit) waren wir im Mazagon fest.
Noch sind wir aber im Atlantik.